Alpines Baukulturerbe erhalten: Längenfelder Erklärung

eine Gruppe von Menschen steht auf einem Balkon, eine Frau hält eine Urkunde in Händen
Die Botschafter:innen mit der "Längenfelder Erklärung zum Schutz der aplinen Baukultur in Tirol" Foto: Öztaler Museen

Schutzschirme für die historische Tiroler Bau- und Kulturlandschaft

Das Symposium „Bau.Kultur.Landschaft“ im Herbst 2021 beschäftigte sich mit der bäuerlichen Kulturlandschaft im alpinen Raum. Unter dem Themenschwerpunkt „Das alpine baukulturelle Erbe geht uns alle an“ wurde auf den Wert und die Bedeutung von alpinen Landschaften und ihren Kulturgütern aufmerksam gemacht.

Im Rahmen des Symposiums wurde auch der Beschluss gefasst, eine so genannte „Längenfelder Erklärung“ aufzusetzen, die nun in den Ötztaler Museen in Längenfeld unterzeichnet wurde. Als Botschafter konnten Julia Moretti, Bischof Hermann Glettler und Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa gewonnen werden.

Die Erklärung ist ein Hilferuf an die breite Öffentlichkeit, die letzten verbliebenen alpinen Ensembles zu erhalten und richtet sich vor allem an die Raum- und Kulturpolitik des Landes Tirol und der Gemeinden sowie an die zuständigen Behörden- und Interessensvertreter:innen - und natürlich auch an die Eigentümer:innen.

Landeskonservator Walter Hauser: „Es ist fünf vor Zwölf, wenn wir die letzten verbliebenen alpinen Ensembles erhalten wollen. Ziel muss sein, gezielt zu schützen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Längenfelder Erklärung soll hierzu einen starken Impuls geben.“

Die „Längenfelder Erklärung“ kann hier gelesen und unterschrieben werden:

http://oetztalermuseen.at/aufruflaengenfelder-erklaerung/

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