Die Denkmalschutzmedaille 2026

Bis 10. Juli 2026 Vorschläge für die Denkmalschutzmedaille 2026 einreichen!

Denkmalschutzmedaille 2026 - Einreichung

Die Denkmalschutzmedaille

Die Denkmalschutzmedaille wird an Menschen, die sich durch ihren persönlichen Einsatz in besonderer Weise rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege verdient gemacht haben, verliehen. Dieser Einsatz kann wissenschaftlicher, finanzieller, organisatorischer oder sonstiger Art sein. Die Verleihung erfolgt an einzelne oder in Initiativen und anderen Gruppen zusammengeschlossene Personen. Die Denkmalschutzmedaille wird nach Prüfung und Vorlage einer Auswahl der Projekte durch die Jury verliehen.

Die Vergabe der Denkmalschutzmedaille soll diese Botschaft transportieren, bekannte und weniger bekannte Denkmale aus unterschiedlichen Regionen und die Menschen dahinter vor den Vorhang holen und somit die Unterschiedlichkeit und Vielfalt des kulturellen Erbes präsentieren.

Die Jury

Die Jury setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Christoph Bazil (Präsident des Bundesdenkmalamtes und Vorsitzender der Jury)

Martin Böhm (Präsident der Österreichischen Gesellschaft der Denkmalfreunde)

Sabine Haag (Vorsitzende des Denkmalbeirates)

Lilli Hollein (Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin MAK)

Elias Molitschnig (Leiter der Abteilung Architektur, Baukultur, Denkmalschutz und UNESCO-Weltkulturerbe, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport)

Eva Schlegel (Bildende Künstlerin)

Petra Weiss (Fachdirektorin des Bundesdenkmalamtes)

Die beim Bundesdenkmalamt eingerichtete Jury kann Auskunftspersonen beiziehen und Stellungnahmen der fachlich zuständigen Abteilungen und der Landeskonservatorate des Bundesdenkmalamtes einholen.

Schwerpunkt 2026 | Denkmale: Wert für alle.

Der Jahresschwerpunkt Denkmale: Wert für alle. macht sichtbar, welchen gesellschaftlichen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert Denkmale haben und zeigt Denkmalschutz und Denkmalpflege als zeitgemäße, lebendige und zukunftsorientierte Aufgaben, die für die gesamte Gesellschaft relevant und im Alltag vorhanden sind.

Der Schwerpunkt gliedert sich in sieben Denkmalwerte, denen Ihr Projekt im Formular Vorschlag Österreichische Denkmalschutzmedaille 2026 zugeordnet werden kann. Eine Mehrfachauswahl ist möglich. Zumindest ein Denkmalwert ist im Formular Vorschlag Österreichische Denkmalschutzmedaille 2026 auszuwählen.

Alltag & Begegnung: Denkmale sind Teil des Alltags – Orte der Bewegung, der Arbeit, der Bildung, der Gesundheit, des Genusses und der Begegnung.

Verantwortung & Identität: Denkmale prägen Orte und Landschaften, sie geben Orientierungen und lassen kulturelle und gesellschaftliche Identitäten wachsen.

Digitalisierung & Innovation: Digitale Technologien eröffnen neue Wege, Denkmale zu erforschen, zu dokumentieren und das kulturelle Erbe nachhaltig zugänglich zu machen.

Klimaschutz & Nachhaltigkeit: Durch den Erhalt bestehender Bausubstanz werden Ressourcen geschont und vorhandene Strukturen nachhaltig weitergenutzt: Denkmalschutz = Klimaschutz.

care & repair: Handwerkliches Können erhält Denkmale und sichert mit traditionellen und modernen Techniken Wissen und Qualität für kommende Generationen.

Wirtschaft & Wertschöpfung: Denkmale tragen zur Wirtschaft und regionalen Wertschöpfung bei, indem sie die Lebensqualität heben, Arbeitsplätze schaffen, das Handwerk stärken und den Tourismus fördern.

Beteiligung & Initiative: Denkmalschutz und Denkmalpflege sind gemeinsame Aufgaben, bei denen das Engagement von allen entscheidend ist.

Wie kann man sich bewerben?

Für die Verleihung der Österreichischen Denkmalschutzmedaille muss man durch eine andere Person vorgeschlagen werden. Die Vorschläge können von jeder Person und jeder Einrichtung oder Institution vorgelegt werden, die unter Verwendung des vorgesehenen Formulars einen vollständigen und begründeten Vorschlag erstellen wollen. Außerdem sind alle Abteilungen des Bundesdenkmalamtes eingeladen Vorschläge zu erstellen. Das Bundesdenkmalamt koordiniert alle Vorschläge und legt diese der Jury zur Prüfung vor.

Was sind die Voraussetzungen für einen Vorschlag?

  • Die Vorschläge sind mittels ausgefülltem Formular Vorschlag Österreichische Denkmalschutzmedaille 2026 einzubringen.
  • Der Vorschlag bezieht sich auf Denkmale, die unter Schutz stehen.
  • Der Vorschlag bezieht sich auf Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege und nachhaltigen Nutzung von Denkmalen, zur Vermittlung von Themen zu Denkmalschutz und Denkmalpflege, zur Bewahrung von unter Schutz stehenden Denkmale umgebenden Kulturlandschaften oder des traditionellen Handwerks.
  • Der Einsatz für die Anerkennung bezieht sich auf Maßnahmen zu Restaurierung von Objekten, die Vermittlung von Themen zu Denkmalschutz und Denkmalpflege und auf das Engagement für die Erhaltung und Pflege von Bau- und Bodendenkmalen.
  • Die Maßnahmen sind abgeschlossen oder beziehen sich auf einen abgeschlossenen Zeitraum und stehen in Einklang mit den Zielsetzungen des Denkmalschutzgesetzes und den Aufgaben des Bundesdenkmalamtes.

Wie werden die Vorschläge eingereicht?

Bitte lesen Sie das Informationsblatt „Information Österreichische Denkmalschutzmedaille 2026“ sorgfältig durch und füllen Sie das Formular „Vorschlag Österreichische Denkmalschutzmedaille 2026“ vollständig aus und senden dieses zusammen mit fünf bis zehn aussagekräftigen Fotos an medaille@bda.gv.at.

Die Einreichfrist zur Einbringung der Vorschläge endet am 10. Juli 2026.

Bitte beachten Sie, dass nur vollständig ausgefüllte und fristgerecht eingegangene Formulare inklusive mindestens fünf und maximal zehn aussagekräftigen Fotos (unterschiedliche Ansichten des Objekts, Ansichten vor der Restaurierung und nach der Restaurierung, Ansichten zur Vermittlungstätigkeit, …) berücksichtigt werden.

Bitte achten Sie bei Einsendung der Fotos auf folgende Vorgaben:

  • Bitte senden Sie uns zu jedem Vorschlag fünf bis zehn digitale Bilddateien im Format JPG oder TIF und in ausreichender Qualität (300dpi, 13x18cm) und kopieren Sie die Bilder nicht in das Formular.
  • Bitte beschriften Sie die Bilddateien eindeutig und geben Sie den Namen der Fotografin oder des Fotografen und/ oder der Rechteinhaberin oder des Rechteinhabers an.

Mit der Einreichung der Fotos erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, des Bundesdenkmalamtes und auch zur Bewerbung durch Partner:inneninstitutionen verwendet werden dürfen. Liegen die Bildrechte nicht bei Ihnen, bitten wir Sie, das Einverständnis der Fotografin oder des Fotografen und/oder der Rechteinhaberin oder des Rechteinhabers schriftlich einzuholen und uns gemeinsam mit dem Vorschlag zuzusenden.

Wie erfährt man die Entscheidung?

Nach Einreichung der Vorschläge werden diese der Jury zur Prüfung vorgelegt und eine Auswahl getroffen. Den einreichenden Personen der ausgewählten Projekte wird die Entscheidung persönlich mitgeteilt. Es ist deshalb sehr wichtig, dass eine gültige Email-Adresse und/oder Telefonnummer zur Kontaktaufnahme bekanntgegeben wird. Die Entscheidung wird Mitte Oktober 2026 bekanntgegeben.

Wie erfolgt die Verleihung?

Die Verleihung der Medaille erfolgt im Rahmen einer Feier voraussichtlich im November 2026 in Wien.

Projektkoordination im Bundesdenkmalamt

Mag.a Christiane Beisl
Präsidium | Projektkoordination
+43 676 883 25 873
+43 1 53415 850 304
medaille@bda.gv.at

Bundesdenkmalamt, Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien

Datenverarbeitung und Datenschutzinformation

Die Hinweise und Informationen zu Datenverarbeitung und Datenschutz finden Sie ausführlich auf dem Formular „Vorschlag Österreichische Denkmalschutzmedaille 2026“.

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